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Bernhard Heisig - Fliegen lernen im Hinterhof -1996
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Bernhard Heisig – „Fliegen lernen im Hinterhof“ (1996) Lithografie
Die eindrucksvolle Lithografie „Fliegen lernen im Hinterhof“ aus dem Jahr 1996 stammt von Bernhard Heisig, einem der bedeutendsten deutschen Maler der Nachkriegszeit und prägenden Vertreter der Leipziger Schule. Das Werk wurde anlässlich der großen Retrospektive im Mönchehaus Museum Goslar herausgegeben und zählt zu den ausdrucksstarken grafischen Arbeiten des Künstlers. Die Komposition zeigt Heisigs charakteristische Bildsprache: dynamisch, vielschichtig und voller emotionaler Intensität. Die Lithografie ist handsigniert (mit schwarzem Marker) und überzeugt durch ihr großformatiges Erscheinungsbild, das dem Motiv eine besonders starke Präsenz verleiht. Die kraftvolle Darstellung und die expressive Linienführung spiegeln Heisigs Auseinandersetzung mit persönlichen und gesellschaftlichen Themen wider. Ein beeindruckendes Sammlerstück deutscher Kunstgeschichte in sehr gutem Zustand.
Details
- Künstler: Bernhard Heisig
- Titel: Fliegen lernen im Hinterhof
- Jahr: 1996
- Technik: Lithografie
- Signatur: Handsigniert (Marker)
- Anlass: Retrospektive im Mönchehaus Museum Goslar
- Stil: Leipziger Schule / Zeitgenössisch
- Maße: ca. 70 × 100 cm
- Zustand: Sehr guter Zustand
Über Bernhard Heisig
Bernhard Heisig (1925–2011) war einer der bedeutendsten deutschen Maler des 20. Jahrhunderts und eine zentrale Figur der sogenannten Leipziger Schule. Er war langjähriger Leiter der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) in Leipzig und prägte als Lehrer Künstler wie Arno Rink und Neo Rauch. Seine Werke zeichnen sich durch eine expressive, oft dramatische Bildsprache aus, in der persönliche Erfahrungen, Geschichte und gesellschaftliche Themen miteinander verwoben sind. Heisig gilt als wichtiger Vertreter der figurativen Malerei in Deutschland und hat die Entwicklung der Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusst. Seine Arbeiten sind heute in zahlreichen Museen und bedeutenden Sammlungen vertreten und genießen international hohe Anerkennung.
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